Sport mit Betablockern

Ich (44) nehme seit vier Jahren Betablocker (2 x täglich 1,25 mg ,,Concor“. Richtig hart trainieren kann ich damit nicht mehr, zudem ist mein Maximalpuls limitiert. Was empfehlen Sie Triathleten für Training und Wettkampf, die aufgrund von Herz-RhythmusProblemen oder Bluthochdruck Betablocker einnehmen? Mein Herz ist soweit belastbar und mein Kardiologe hat mir Leistungssport erlaubt.

Man erkennt Betablocker an ihrem Wirkstoffnamen, der immer auf ,,-olol“ endet: „Metoprolol“, „Atenolol“ oder, wie bei Ihrem Medikament, „Bisoprolol“. Betablocker können die maximale Herzfrequenz senken, was dann die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Dieser Effekt ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und auch bei den verschiedenen Betablockern nicht gleich. Spielt er bei den meist Patienten keine Rolle, so ist es bei Ihnen offensichtlich anders. Sie sollten daher mit Ihrem Arzt besprechen, ob er Ihnen einen anderen Betablocker verschreiben kann oder Sie vielleicht ganz auf diese Substanzklasse verzichten können. Sollten Sie das Medikament nämlich zur Behandlung von Bluthochdruck erhalten haben, ist dies in aller Regel eine Option. Als Alternative kann ich dann ACE-Hemmer (z. B. Ramipril“) empfehlen. Bekommen Sie den Betablocker jedoch aufgrund einer anderen Indikation, etwa Herz-Rhythmus-Problemen, ist keine generelle Empfehlung von Alternativen möglich.

Dr. Karlheinz Herrmann
(Plötzlich herzkrank? – Triathlon Insider.Coach.Experte Februar 2014 Nr 118 , S 58/59)

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