Sporttherapie

Bewegungsmangel

Die allgemein zu geringe körperliche Aktivität ist ein eigenständiger Risikofaktor und begünstigt Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfälle, Bluthochdruck, Depressionen und noch viele weitere Erkrankungen.

Diesen Erkrankungen kann man durch einen aktiven Lebensstil entgegentreten. Körperliche Aktivität ist eine der wirksamstensten vorbeugenden Maßnahmen zur Verbesserung von Lebensqualität und Lebenserwartung.

Körperliche Aktivitität, Sport, ist aber auch therapeutisch von Nutzen.

Bewegung statt Medikamente oder OP

Leider wird oft Erkrankten von Sport abgeraten.

Dies ist in den meisten Fällen nicht richtig, oft geradezu falsch. Sport kann in sehr vielen Fällen nachweislich die Krankheit lindern und die Lebensqualität verbessern. Sie können also Ihren eigenen Beitrag leisten.
Voraussetzung für das Gelingen: Eine individuelle „Dosierung“, da sonst der Nutzen nicht eintritt oder – schlimmer noch – ein gesundheitliches Risiko eingegangen wird.

Bewiesener Nutzen

Die Liste der häufigsten Erkrankungen, die durch Sport gebessert werden, ist lang:

  • Kreislauf: Herzkranzgefäßerkrankung (Koronare Herzkrankheit), Herzinfarkt, Herzschwäche, Bluthochdruck, Claudicatio intermittens („Raucherbein“), Herz-Bypass-Operation, Hypotonie
  • Lunge: Asthma bronchiale, Chronische Bronchitis, Pleuritis
  • Psyche: Angsterkrankungen, Depressionen, M. Alzheimer
  • Krebs: Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Prostatakrebs
  • Stoffwechsel: Übergewicht, Cholesterinerhöhung, Triglyzeriderhöhung, Diabetes mellitus I, Diabetes mellitus II, Obstipation
  • Knochen: Knochenschwund (Osteoporose), Rückenschmerzen
  • Sonstiges: Fibromyalgie, Gebrechlichkeit, Krampfadern, Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Schlafstörung